Denk- und Produktionsort
Akademie – Sommerakademie 2024

Die alljährlich stattfindende Sommerakademie ist ein einwöchiger, interdisziplinärer Workshop, der von erfahrenen Dozent*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Kunst angeleitet wird und zur künstlerischen Auseinandersetzung mit wechselnden thematischen Schwerpunkten einlädt.

Libken Sommerakademie Nr. 8

Als Teilnehmer*in der Sommerakademie 2024 wohnst und arbeitest Du für eine Woche in der Künstler*innenresidenz Libken, einem Plattenbau unweit von Berlin in der Uckermark. Schwerpunkt der Sommerakademie ist das interdisziplinäre Arbeiten. Begleitet wirst Du dabei von Dozent*innen aus der Bildenden Kunst. Es geht um Austausch, Reflexion und Erweiterung der eigenen künstlerischen Praxis. Dieses Jahr werden Özlem Altın (Mixed Media) und Harry Hachmeister (Skulptur und Fotografie) zwei aufeinander folgende je zweitägige Workshops mit Euch durchführen. Am fünften Tag ist Zeit um die begonnenen Arbeiten zu finalisieren. Am sechsten Tag, dem 7. September 2024 zeigen wir das, was entstanden ist, in einer gemeinsamen öffentlichen Ausstellung im ehemaligen Wasserwerk und auf dem Libken-Gelände drumherum.

Das Thema der diesjährigen Sommerakademie ist Nachhaltigkeit/ Politische Ökologie. Wie könnte eine nachhaltigere Kunstproduktion, wie ein nachhaltigeres gemeinsames Leben und Handeln aussehen? Mit diesen und ähnlichen Fragen wollen wir uns gemeinsam und auf unterschiedliche Weisen auseinandersetzen. Neben dem praktischen Programm werdet ihr anständig bekocht, könnt im See vor der Haustür baden, Filme bei Nacht sehen und das Lagerfeuer genießen.

Die Sommerakademie in Libken ist eine Einladung zum gemeinsamen leben, arbeiten und ausstellen jenseits der gewohnten Umgebungen und Strukturen.

Kosten: 600 pro Person,
darin enthalten: Unterkunft, Material, anständige Vollverpflegung.
Wir können eine begrenzte Anzahl an Plätzen zum solidarischen Preis anbieten, frag uns dazu gerne an. Wenn es dir deine Situation erlaubt, wähle bitte den Vollpreis. Du ermöglichst damit auch Workshopteilnehmer*innen mit weniger finanziellen Mitteln dabei zu sein.

Mehr Info:

Harry Hachmeister (1979, Leipzig) verhandelt die Themen seiner Kunst in interdisziplinären Arbeiten, die medial von Fotografie über Zeichnung und Malerei bis hin zu Keramik reichen. Oft gruppiert er die einzelnen Werke zu raumgreifenden Installationen, die auf Zustände des nicht mehr und noch nicht ganz verweisen. Wandlungsprozesse, Provisorien und Zwischenstadien bilden dabei die Ausgangspunkte für Hachmeister künstlerische Bearbeitung von verschiedenen Identitäten, Körpern sowie deren Zuschreibungen. Seine Körper fühlen sich nicht ihrer vorgesehenen Bestimmung verpflichtet sondern schaffen durch Ambivalenz, Zartheit und Spiel eine Loslösung von der normativen Wirklichkeit.
www.harryhachmeister.com

Özlem Altın (she/her) ist Künstlerin, Mutter und somatic practitioner. In ihren Malereien, Collagen, Fotografien und Künstlerbüchern erforscht sie den stillen Körper und das Leblose in Bewegung. Für ihre Arbeit greift Altın auf eine Fotosammlung zurück, die sie im Laufe der Jahre zusammengestellt hat, und kombiniert gefundene Bilder mit ihren eigenen Fotografien zu dichten Konstellationen. Dieses komplexe Bildernetz trägt dazu bei, eine alles umspannende mythologische Erzählung über die körperliche Existenz zu formulieren.
www.ozlemaltin.com

Die Sommerakademie wurde initiiert und sieben Mal durchgeführt von Nadja Bournonville, Joachim Bartsch und Alexander Gehring. Die 8. Sommerakademie 2024 konzipiert und organisiert Sophia Kesting in Zusammenarbeit mit dem Libken e.V. .

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