«into the fields» ist ein interdisziplinäres Residenzprogramm, das von Johanna Ackva konzipiert wurde und in Zusammenarbeit mit Anna Bartholdy und Judith Milz umgesetzt und betreut wird. Das Residenzprogramm «into the fields» wird gefördert von Culture Moves Europe, dem Mobilitätsprogramm, das vom Creative Europe Programm der Europäischen Union finanziert und vom Goethe Institut umgesetzt wird.
Stipendiatinnen des Residenzprogramms:
Belia Zanna Geetha Brückner (D)Markéta Fagan (CZ)
Lenka Holikova (CZ)
Sophie Innmann (D)
Jitka Králová (CZ)
Katarzyna Łyszka Łyszkowska (PL)
Gabriela Piwar (PL)
Der Denk- und Produktionsort Libken vergibt im Rahmen von into the fields Residenzstipendien an Künstler*innen aus Deutschland, Tschechien und Polen, die sich in ihrer Praxis mit ländlichen Räumen auseinandersetzen, bzw. selbst auf dem Land leben und arbeiten. Ansinnen des Residenzprogramms ist es, vor dem Hintergrund verschiedener Disziplinen, kultureller Kontexte und künstlerischer Praktiken miteinander in den Austausch zu kommen, die eigene Arbeit zu vertiefen und ihre spezifischen Bedingungen zu reflektieren.
Das zweimonatige Programm wird gerahmt von einem Auftaktwochenende und einem Abschlusswochenende, sowie über den Residenzzeitraum verteilten Gruppenarbeitstreffen, moderierten Inputs und Atelierbesuchen. Neben der Unterstützung der jeweiligen Vorhaben, ermutigt das Programm dazu, die internationale Gruppe als einen Resonanzraum für das eigene Schaffen zu begreifen und als performative Ressource zu verstehen. Auf diese Weise rücken das Einüben von Formen des Zusammenlebens, der Zusammenarbeit und des Teilens bzw. Teilhabens in den Fokus, die in Zeiten des politischen Rechtsrucks und der wirtschaftlichen Unsicherheit unverzichtbar sind.
Fotos: Alexander Gehring und Libken e.V.
