Denk- und Produktionsort
Werkschau – im Rahmen der Offenen Ateliers Brandenburg

Zum ersten Mal seit fünf Jahren nimmt Libken in 2024 mit der Werkschau wieder an den Offenen Ateliers Brandenburg statt. Im ehemaligen Wasserwerk und auf dem Gelände gibt es Malereien, Textilkunst und eine Installation zu sehen.

Jonas Johannes' beinahe unsichtbare Interventionen, subtile wie humorvolle Gesten, sind getragen von der Skepsis gegenüber dem Kunstwerk als Produkt mit Warencharakter. Um Kunst stattfinden zu lassen, öffnet er oftmals eine Tür, hin zu Zwischenräumen, die nicht bereits institutionell oder kommerziell vereinnahmt sind. Er nutzt Materialverschiebung als eine Technik des „Hinzufügens von Nichts“ und stellt so herrschende Ökonomien des Materiellen und der Wahrnehmung in Frage.

Mit ihren großformatigen im Außenraum installierten Stoffcollagen regt Bettina Mileta zu einer anderen Wahrnehmung von Textilien an. Mit entschiedener Selbstverständlichkeit nehmen ihre textilen Installationen den Raum ein: Sie kontrastieren ihre Umgebung, sind bunt, bewegen sich im Wind und erobern das Feld. In Libken mischen sie sich spielerisch in die Infrastruktur des Geländes ein, legen sich über Wäscheleinen und verkleiden den grauen Beton.

Andreas Steffen bewegt sich in seinen Malereien am Kipppunkt zwischen gegenständlichen und abstrakten Welten. In seinen Bildern mischen sich mehrere Perspektiven auf dieselbe Landschaft, strikte Komposition und grafische Elemente treten in einen kontrastreichen Tanz mit gestischen Farbaufträgen. Die farbenfrohen Leinwände laden ihre Betrachter*innen dazu ein, zwischen den Dimensionen zu wandern und Verstecktes zu entdecken.

Am Samstagabend könnt Ihr Euch neben der Kunst auf Musik, Pizza von Konrad Walkow und Drinks von der mobilen Bar Paradieschen freuen.

Der Sonntag lockt mit bunten Farben und Kaffee- und Kuchenduft. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

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