inside movement- eine Reihe von bewegungsbasierten Forschungsworkshops
17. -25.6.2026, 11-13h (mit Pause am 24.6.26)
Anmeldung:
Wenn du in den letzten beiden Juniwochen in Libken wohnen, an deinen Projekten arbeiten und dich zwischendurch bewegen möchtest, melde dich unter aufenthalt@libken.de!
Bitte schreibe an anmeldung@libken.de, um dich für die Sessions anzumelden.
inside movement
mit Johanna Ackva
Für die zweite Ausgabe von Share Your Practice lädt die Künstlerin, Choreografin und Performerin Johanna Ackva zu einer Reihe von bewegungsbasierten Forschungsworkshops ein.
Als Bestandteil ihrer Ausbildung zur Somatic Movement Educator of Body-Mind Centering®werden sich die einzelnen Sessions mit unterschiedlichen anatomischen Systemen oder Körperteilen befassen (z. B. Wirbelsäule; Ohr + Gehör + Gleichgewicht; Verbindungen vom Fuß ins Becken; Haut usw.). Die verschiedenen Schwerpunkte dienen als Zugänge, um sich zu üben – sowohl in Interozeption (Bewusstsein dafür, was sich im eigenen Körper bewegt), als auch darin, Bewegung als einen als Fluss wahrzunehmen, der bereits um und zwischen uns existiert, einen Fluss, aus dem wir Antrieb, Leichtigkeit und neue Ideen schöpfen und den wir gemeinsam als Gruppe erforschen können. Ziel ist es, eine Erfahrung mit uns selbst und der Gruppe zu machen. Wir werden mit Bewegung, anatomischen Bildern und Hands-on Übungen in Paaren oder kleinen Gruppen arbeiten.
Die Sessions sind offen für alle mit Neugier an Bewegung. Du kannst einmal teilnehmen oder zu allen acht Terminen kommen. Bring bequeme Kleidung mit, Socken, wenn du nicht barfuß sein möchtest, sowie Stift und Papier zum Schreiben oder Zeichnen. Die Teilnahme ist auf Spendenbasis.
Fotos: Johanna Ackva in der Performance Outside Inside (2025, Choreografie: Tim Winter)
Fotografin: Lea Greub
Johanna Ackva (*1989) ist eine interdisziplinäre Künstlerin, deren Arbeit Bewegungspraktiken und anthropologische Forschungsmethoden miteinander verbindet. In den vergangenen Jahren ging Johannas performatives, schriftliches und bisweilen skulpturales Schaffen mit einer Studiopraxis einher, in der sie Bewegung, sinnliche Wahrnehmung/Sinne und Sinn(stiftung) miteinander verbindet, meist durch physische Improvisation, gelegentlich auch mit Stimme oder gesprochenem Wort.
Seit 2016 hat Johanna zahlreiche, oft kollaborative Projekte in Theatern, Galerien, Kirchen, öffentlichen Räumen und auf Papier realisiert. Johanna arbeitet als Tänzerin/Performerin, unter anderem für Isabelle Schad und Netta Weiser.
Sie ist immer wieder Gastdozentin im Studium Generale der UdK Berlin und als Gastgeberin und Organisatorin eng mit Libken verbunden, zuletzt im Rahmen des von ihr konzipierten Residenzprogramms into the fields.



