Zum Saisonstart im April starten wir unser neues Format „Share your Practice“ mit einer Tanzwoche von Anuschka von Oppen.
Vom 1.–7. April bietet sie für alle Residenzgäste und Bewohner*innen der Region täglich offene Bodies Travel-Sessions im ehemaligen Wasserwerk an. Die Teilnahme ist auf Spendenbasis. Die genauen Uhrzeiten werden wir bald bekannt geben, dann könnt ihr euch für die einzelnen Tage anmelden.
Wenn ihr Lust habt, euch in den ersten zwei Wochen im April bei uns einzumieten und an euren eigenen Projekten zu arbeiten und mit Anuschka zu tanzen, könnt ihr euch gerne schon jetzt eine Residenzwohnung sichern. Oder ihr meldet euch einfach für die jeweiligen Sessions an. (Schreibt einfach an aufenthalt@libken.de)
BODIES TRAVEL – Tanzworkshop
mit Anuschka von Oppen
BODIES TRAVEL ist ein Tanzkurs-Workshop für Residenzgäste und Bewohner*innen der Region, der Improvisation nutzt, um neue kreative Wege zu öffnen. Durch eine vielschichtige körperliche Praxis „reisen“ Körper und Vorstellungskraft, und die Sinne werden offen für Musikalität, Impulse und Raum. Rhythmus, Präsenz und räumliche Erkundung stehen im Zentrum verkörperter Werkzeuge, die sich direkt in den eigenen künstlerischen Prozess integrieren lassen. Bewegung, Klang und Spiel werden dabei zu einer Möglichkeit, das Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen und kreativ zu nutzen, durch verschiedene Zustände und mit unterschiedlichen Texturen.
Der Workshop in Libken beginnt mit einem dynamischen Warm-up von Anuschka von Oppen, das verschiedene Stile verbindet und in zeitgenössischem und urbanem Tanz, Improvisation, Performance sowie Kampfkunst verwurzelt ist. BODIES TRAVEL ist für alle geeignet – sowohl für Nicht-Professionelle als auch für professionelle Tänzerinnen, Schauspielerinnen und Performer*innen. Der Kurs findet auf Englisch und Deutsch statt.
Über Anuschka von Oppen
Anuschka von Oppen ist Tänzerin, Performerin, Choreografin und Lehrerin aus Los Angeles (USA), derzeit in Berlin ansässig. In ihren Performances und Kooperationen mit Künstler*innen aus Tanz, Theater, Musik, Film und bildender Kunst entstehen rohe, visuelle Klangwelten, geprägt von ihrem eigenen Bewegungstil. Ihr künstlerischer Prozess ist in dynamischer Forschung und Improvisation verwurzelt und verbindet ein breites Spektrum körperlicher Formen, beeinflusst von ihrem Hintergrund, ihrem künstlerischen Werdegang und dem Medium Performance.
Aus Rhythmus und Instinkt schöpfend, entzieht sich ihre Arbeit einer klaren Kategorisierung und erkundet den physischen Körper sowie das Ambivalente und Mystische innerhalb unseres sozialen Gefüges.



