Regelmäßig finden öffentliche Ausstellungen und Aktionen statt, bei welchen Einblicke in die künstlerischen Arbeitsprozesse von Vereinsmitgliedern, Residenzgästen und ausgewählten KünstlerInnen gewährt werden.
2018 findet die Werkschau am 5. und 6. Mai jeweils von 10-18 Uhr im Rahmen der Offenen Ateliers Brandenburg statt.

Marta Pohlmann und Romy Julia Kroppe werden dieses Jahr gemeinsam in Libken an den Themen Überreste menschlichen Handelns und verlassene Szenerien arbeiten. Die Arbeiten setzen an, wo das Alltägliche aufhört oder unterbrochen wird und lassen sich unter dem Begriff Spur und Konstruktion zusammenfassen. Beide waren Meisterschülerinnen von Astrid Klein in der Klasse für bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Marta Pohlmann ist eine polnische Fotokünstlerin, die in Leipzig lebt und arbeitet. Ihr Hauptmedium ist die Fotografie, jedoch schafft sie auch Installationen, Videos, Collagen, Zeichnungen, Bücher und setzt sich in ihren Arbeiten mit der Lesbarkeit von vergehenden Materialien, ihrer Veränderung und Unsichtbarkeit auseinander. Vorgefundenes und Beobachtetes aus menschlichen Hinterlassenschaften wird zu neuen Ordnungen arrangiert und gegen die vermeintlich gesetzten Ordnungen gegebener (Bild-)Wirklichkeiten gestellt.

Romy Julia Kroppe ist eine Künstlerin aus Leipzig. Ihr Medium ist figurative Malerei auf Papier, Collagen aus Fotokopien und Malerei sowie das Schreiben. Interessiert an der Beziehung zwischen dem Mensch und seiner Umgebung arbeitet sie in den Bereichen Landschaft, Interieur und Stilleben. Anstatt Menschen zu zeigen, malt sie Reste, zurückgelassene Gegenstände oder Landschaften als Spuren menschlicher Gegenwart.